ZeichnungGrüße aus Grönebach!
Grönebach ist ein Ortsteil von Winterberg und liegt im Sauerland.

Grönebach: 'Dorf am grünen Bach'
Höhenlage
der Gemarkung über NN
560m (Hillebachtal/Irrgeister) bis
825m (Am Hopperkopf)
Mittlere Ortshöhe über NN 595m (Kirche/Friedhof)
Flüsse/Bäche Gröne, Springe
Einwohnerzahlen 880 Hauptwohnsitze
44 Nebenwohnsitze
Entfernung bis Winterberg 5km, Bushaltestelle

Ortsvorsteher

Josef Krevet, Tel. 02985/8175

 

Historisches aus Grönebach

Kirche
Grönebach zählt zu den ältesten Kirchspielen des Hochsauerlandes. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgt 1250. Im Jahr 1310 erfolgt die Erwähnung der Gemeinde im LIBER VALORIS. Der Kirchenpatron, der fränkische Heilige St. Lambertus, läßt jedoch - neben dem gut erhaltenen romanischen Wehrturm der Pfarrkirche - auf ein wesentlich höheres Alter schließen. Grönebach war Hauptort der gleichnamigen Freigrafschaft bis zur Gründung des Amtes Niedersfeld im Jahre 1812. Grönebacher Handelsleute bereisten bis zu Beginn des 2. Weltkrieges Holland, Belgien, Schleswig-Holstein, Süddeutschland, Schlesien, Pommern, Ostpreußen und Polen. Ende des 19. Jahrhunderts ist eine starke Auswanderung festzustellen, so daß die Entwicklung des Ortes in dieser Zeit stagnierte.

Der Neubau einer Schule wird 1839 vermerkt. In den Jahren 1850/60 werden die ersten Dorfstraßen erbaut. 1878 erfolgt der Neubau der jetzigen Kirche. 1904 wird der Ort durch die Kleinbahn Steinhelle-Medebach »erschlossen«, die im Jahr 1953 den Schienenverkehr einstellt. Im April 1945 wurde der Ort unmittelbar in die Kampfhandlungen des 2. Weltkrieges einbezogen, als die deutschen Truppen aus dem Raum Grönebach versuchten, den »Ruhrkessel« der alliierten Streitkräfte in Richtung Medebach zu sprengen. Als Folge der Kämpfe wurden 17 Wohnhäuser ein Raub der Flammen, was etwa 20 % der damaligen Wohnbebauung entsprach. Alle übrigen Wohn- und Wirtschaftsgebäude waren erheblich beschädigt.

Der Ort Grönebach hat durch den Ausbau der Ortsdurchfahrt in den Jahren 1978 und 1979 sein äußeres Erscheinungsbild erheblich verändert, ohne jedoch seinen dörflichen Charakter zu verlieren. Durch die Erstellung von Park- und Grünanlagen ist eine gute Ausgangsbasis geschaffen, daß der Fremdenverkehr weiterhin eine positive Entwicklung erfährt. In Grönebach ist ein reges Vereinsleben festzustellen. Schützenverein, Sportverein, Gemischter Chor, Spielmannszug, Katholische Jugendgruppe, Karnevalsverein, SGV und die Freiwillige Feuerwehr pflegen einen Gemeinschaftssinn, der der weiteren Entwicklung des Ortes nach der kommunalen Neugliederung zum 01.01.1975 nützlich war. Grönebach wurde 1989 und 1993 beim Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner« werden mit der Bronzemedaille des Landes ausgezeichnet.

In Jahr 2000 feierte Grönebach sein 750-jähriges Bestehen. Die Feiern waren über das ganze Jahr verteilt. Hauptveranstaltungen waren die Eröffnungsfeier am 9.1.2000, die historische Straße am 26.8. und 27.8.2000 und die Abschlussfeier mit der traditionellen Silvesterversteigerung am 30.12.2000.

Bilder aus Grönebach

Bilder

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