Grönebachzoom

Gedenkstein für die Verstorbenen des Kirchspiels Grönebach

Es war eine würdige Feierstunde am Totensonntag in der Pfarrkirche und auf dem Friedhof von “St. Lambertus”, als die Gedenkstätte für die Verstorbenen des ehemaligen Kirchspiels vorgestellt und durch Grönebachs Seelsorger, Msgr. Dr. Wilhelm Kuhne, gesegnet wurde. Trotz des neblig-trüben Novemberwetters hatten sich zahlreiche Gemeindemitglieder und Gäste aus den Nachbardörfern des ehemaligen Kirchspiels eingefunden, um an der Feier teilzunehmen. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch einfühlsame Liedbeiträge des Gemischten Chores Grönebach. In seinen Begrüßungsworten bedankte sich der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Heinz-Josef Gerlach, besonders bei dem planenden Architekten Hesse aus Korbach und bei Medebachs Altbürgermeister Heinrich Nolte für die Unterstützung bei den Verwaltungsvorgaben, die ein solches LEADER-Projekt erfordert.

 
 
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In seinem geschichtlichen Referat ging Msgr. Dr. Kuhne auf die teilweise mehr als ein Jahrhundert andauernden Bemühungen ein, besonders von Silbach und Niedersfeld, die kirchliche Selbständigkeit zu erlangen. Hauptziel war es zunächst einen eigenen Taufstein und einen eigenen Friedhof zu bekommen. Kaum vorstellbar ist es heute, welche Mühen, vor allem in den Wintermonaten, die Bewohner von Silbach und Elkringhausen aufgrund der Entfernungen und der topografischen Gegebenheiten auf sich nehmen mussten, um ihre Verstorbenen zur Bestattung auf den Grönebacher Friedhof zu schaffen. Die beeindruckende Feierstunde war ein Rückblick in die bewegte Kirchengeschichte des ehemaligen Pfarrdorfes Grönebach und ein würdiger Abschluss zum Gedenken an die Verstorbenen im Monat November.  

(Quelle: Die Wochenzeitung Winterberg-Totallokal)

Grönebach Wappen