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1.Vorsitzende und Hauptmänner unseres Vereins

An dieser Stelle möchten wir auf die bisherigen Hauptmänner des Vereins, welche zeitgleich auch immer die 1. Vorsitzenden  sind, gesondert eingehen. Sie haben die Geschicke unseres Vereins durch die geleistete ehrenamtliche Arbeit ganz besonders beeinflusst und mitgestaltet.


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Eduard Herrmann (Gritten)

Eduard Herrmann (Gritten) 1887 - 1912

Der erste Vorsitzende und Hauptmann der Grönebacher Schützengesellschaft muß auch der Initiator zur Vereinsgründung gewesen sein.
Bereits ein Jahr nach seiner Wahl kam von ihm der Anstoß, eine feste Halle zu bauen. Dies wäre nicht nur heute, war vor allem im ausgehenden 19. Jahrhundert ein  mutiges Unterfangen. Eduard Herrmann hat den Verein insgesamt 25 Jahre lang geleitet. Die besondere Tragik war, das er am Vorabend des 25-jährigen Gründungsfestes am 21. Juni 1912 verstarb. In seiner Zeit als Vorsitzender wurde der Schützenverein zu einer festen Dorfinstitution. Die Schützenfeste wurden von Jung und Alt, aber auch von allen Bevölkerungsschichten angenommen und gefeiert.

 
 
 
 
 

Fritz Kießler (Bozen) 1912 - 1918

Nach dem Tod des ersten Hauptmanns Eduard Herrmann wurde Fritz Kießler aus dem Hause Bozen zu seinem Nachfolger gewählt.

Nur insgesamt sechs Jahre, bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges im August 1914 waren ihm vergönnt, den Verein zu leiten.

In den Kriegsjahren bis 1918 ruhte das Vereinsleben.

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Fritz Kießler (Bozen)
 
 
 
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Josef Herrmann (Gritten)

Josef Herrmann (Gritten) 1918 - 1925

Josef Herrmann war der Sohn des ersten Hauptmanns Eduard Herrmann. Nach dem 1. Weltkrieg wurde er von den Schützen 1918 zum 1. Vorsitzenden und Hauptmann gewählt. Dieses Amt übte er bis zu seinem Tod am 10. Mai 1925 aus.
Es war eine Periode des Umbruchs und nicht leicht, einen Verein in dieser Zeit zu leiten. Mit der Abdankung des Kaisers endete die nationalbewusste Ära der Monarchie, in welcher vor allem nach dem siegreichen Krieg gegen Frankreich 1870/71 viele Vereine gegründet wurden. Die 1921 einsetzende Hyper-Inflation in der das Geld bis zur Einführung der Rentenmark im Jahre 1923 keinen Wert mehr hatte, erschwerte das Vereinsleben. Da alles bisher Ersparte wertlos geworden war, sorgten sich die Bürger um das alltägliche Leben.

 
 
 

Alfred Harbecke (Greben) 1926 - 1930

Während der Vorgänger von Alfred Harbecke dem Verein in der Zeit der bisher größten Inflation vorstand, war der Beginn seiner Amtszeit im Jahre 1926, was die wirtschaftliche Situation betraf, recht zuversichtlich. Jedoch der "schwarze Freitag" vom 25. Oktober 1929 der durch den Zusammenbruch der Börsen die bisher größte Wirtschaftskrise und die extreme Arbeitslosigkeit auslöste, hat zwangsweise die Vereinsaktivitäten negativ beeinflusst. Unter der Leitung von Albert Harbecke wurde die Halle an der Ostseite in Richtung der ehemaligen Schule im Jahre 1928 durch einen Anbau erweitert. Durch den Anbau konnte der Thekenbereich erheblich vergrößert werden. Albert Harbecke war Vorsitzender und Hauptmann bis 1930.

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Alfred Harbecke
 
 
 
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Heinrich Sauerwald (Olbes)

Heinrich Sauerwald (Olbes) 1930 - 1933

Als Heinrich Sauerwald zum Vorsitzenden gewählt wurde, begann eine äußerst unruhige Zeit. In der Politik ging es als Folge der Weltwirtschaftskrise „drunter und drüber“. Widerstrebende Meinungen führten zu unliebsamen Auseinandersetzungen innerhalb des Vereins. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 nahmen die Spannungen weiter zu. Auf dem Schützenfest 1933 traten sowohl der König als auch einige Männer in SA-Uniform an. Es wurde daher als das „braune Fest“ bezeichnet. Heinrich Sauerwald war kein Freund der neuen Machthaber. Nachdem bekannt wurde, dass auch der Schützenverein gleichgeschaltet und dem Verband für Erziehung- und Leibesübungen angeschlossen werden sollte, stellte er nach dem „braunen Fest“ sein Amt zur Verfügung. Auf Veranlassung des damaligen NSDAP-Ortsgruppenleiters Josef Fresen (Körners) wurde Wilhelm Hermann (Scheuern) zum Hauptmann und „Führer“ ernannt. Der gesamte Vorstand erklärte in seiner Sitzung am 6. Januar 1934 im Gasthof Friedrich Stahlschmidt (Niggemanns) seinen Rücktritt.

 
 
 

Wilhelm Hermann (Scheuern) 1934 - 1949

Nach dem Rücktritt von Heinrich Sauerwald wurde Wilhelm Hermann in der Versammlung am 30.Dezember 1934 zum Hauptmann und Vorsitzenden durch den Ortsgruppenleiter der NSDAP „ernannt". Der Anschluss an den NS-Verband für Erziehungs- und Leibesübungen konnte nicht verhindert werden. Aufgrund seiner Besonnenheit und überlegten Anpassungsfähigkeit - er war kein Anhänger der Nationalsozialisten - gelang es ihm, die Streitereien des Jahres 1933 zu beenden. Die Schützenfeste bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges am 1. September 1939, vor allem das 50-jährige Jubelfest, welches am 1. September 1938 gefeiert wurde, konnten unter den nicht leichten äußeren Bedingungen in Harmonie gefeiert werden. In den Kriegsjahren und bis 1946 ruhte das Vereinsleben völlig.
Die Schützenhalle wurde in dieser Zeit für eine Jahrespacht von 2.000 Reichsmark vermietet. In ihr wurden Möbel aus den Städten des Ruhrgebietes eingelagert, um sie vor der Zerstörung und die Bombardierung der Alliierten zu schützen.
In den Kriegsjahren war es für den Schützenverein und vor allem für seinen Vorsitzenden eine besondere Verpflichtung, den Kontakt zu den Soldaten an den Fronten in Europa und Afrika zu pflegen. Durch Feldpostpäckchen, die regelmäßig in der Vorweihnachtszeit verschickt wurden, und durch die Heimatbriefe wurde der Kontakt zur Heimat gehalten. Dankesschreiben von Frontsoldaten, die sich im Vereinsarchiv befinden, belegen, wie man sich über die Päckchen und die Berichte aus dem Dorf gefreut hat. Allein aus Grönebach mussten 33 junge Männer in diesem bisher grausamsten Krieg der Weltgeschichte ihr Leben lassen. Alle waren Mitglieder des Schützenvereins. Zu diesen Gefallenen müssen noch neun Soldaten hinzugezählt werden, die als vermisst gelten.
Ein Schützenball am 27. Juli 1947 war die erste Vereinsveranstaltung nach dem 2. Weltkrieg. Als ein Dokument der Zeitgeschichte wird nachstehend die Ansprache von Wilhelm Hermann wiedergegeben. Für die erst nach dem Krieg aufwachsenden Leser sollten diese Worte Anlass zur Besinnung und des Nachdenkens sein.

 
 
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Wilhelm Hermann (Scheuern)
 

„Liebe Schützenbrüder, verehrte Festteilnehmer.
Nach achtjähriger Unterbrechung feiern wir heute zum ersten Male wieder im beschränkten Umfang ein kleines Schützenfest im Familienkreis. Zum Anfang dieses Festes ist es unsere Pflicht, unseren verstorbenen Mitgliedern und ganz besonders unseren gefallenen Soldaten zu gedenken. Wie unsere gefallenen Soldaten hier in der  Heimat treu und brav gelebt haben, so sind sie fern der Heimat als tapfere Krieger gestorben und der große Heerführer dort oben hat sie in die Reihen seiner himmlischen Krieger eingestellt. Dort preisen sie mit der Engelschar Ihn, der so wunderbar geführt hat, durch seine Hand, sie ins ewig schöne Heimatland. Wir wollen sie ehren, indem wir eine Minute Ihrer in Stille gedenken.
Und nun ihr Kriegsteilnehmer, die ihr wieder in die Heimat zurückgekehrt seid. Ihr wisst es am besten, was euch im Krieg die Heimat war. Wie oft schriebt ihr nach Hause, „Auf Wiedersehen in der lieben Heimat“, ja die Heimat war euch ein Ein und Alles. Ihr dachtet oft an euer Elternhaus, an eure Lieben daheim, ja was war die Heimat. Ihr dachtet an eure Kinderjahre, an die Kirche und Schule und an den Friedhof, wo eure verstorbenen Angehörigen ruhen, das war euch Heimat. Und was hat die Heimat für euch getan? Es verging kein Tag, wo nicht eure Eltern und Angehörigen für euch beteten. Und wie viel ist nicht in der Kirche für euch gebetet worden und wie viele heiligen Messen sind nicht für euch gelesen worden, das war eure Heimat. O, zeigt euch eurer Heimat würdig und dankt es ihr.
Liebe Schützenbrüder! Wenn wir an unserer Jugendjahre zurückdenken, so erscheinen uns unsere Heimat- und Familienfeste, und unter diesen besonders unser Schützenfest in hellstem Lichte. Im vollsten Sinne ist unser Schützenfest so recht ein Fest, der Familien und der engeren Heimat. Du magst Feste feiern wo du willst, sie bieten dir nicht das, wie ein Fest in der Heimat. So haben es denn unsere Vorfahren und Gründer unseres Vereins verstanden, unser Schützenfest zu einem echten Heimat- und Familienfest zu gestalten. Halten wir darum fest, an den Sitten und Gebräuchen, halten wir fest an dem von unseren Vätern ererbtem Glauben.
In unserem Schützenverein gibt es keine Parteipolitik, keinen Klassenstolz, hier gibt es nur Einigkeit, Frohsinn und Brüderlichkeit. Darum kann ich es bei dieser Gelegenheit als Vorsitzender unserers Vereins nicht unterlassen, diesen Wunsch zum Ausdruck zu bringen.“

Wilhelm Hermann konnte am ersten Schützenfest nach dem Krieg und Zusammenbruch am 20. Juni 1948 den Verein nochmals als Hauptmann repräsentieren. Da der Vogel aufgrund des Verbotes der britischen Militärregierung nicht abgeschossen werden durfte, wurde er mit Keulen abgeworfen. Er übergab in der Generalversammlung im Januar 1949 den Vorsitz in jüngere Hände.

 
 
 
 
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Heinrich Hermann (Hilzen)

Heinrich Hermann (Hilzen) 1949 - 1967

Heinrich Hermann konnte bereits ab 1934 als Fähnrich im Schützenverein Vorstandsarbeit kennen lernen. Er war ein vielseitig interessierter Mensch, der sich nicht nur dem Schützenverein verbunden fühlte. Er zählte 1929 zu den Gründern des Sportvereins und war auch dessen erster Vorsitzender. Auch bekleidete er von 1946 bis 1954 in der SGV- Abteilung Grönebach das Amt des ersten Vorsitzenden.
In der Generalversammlung am 2. Januar 1949 wählten ihn die Schützen zu ihrem Hauptmann. Wie sehr er sich dem Schützenverein verbunden fühlte, wird dadurch unterstrichen, dass er zweimal die Königswürde errang. Schwerpunkt seiner 18-jährigen Tätigkeit als Vorsitzender der St. Hubertusschützen war der Erhalt und die baulichen Verbesserungen an der vereinseigenen Schützenhalle. Während seiner Amtszeit wurden neue Toiletten im Kellerbereich rechts und links neben der großen Theke angelegt.
Die größte Baumaßnahme war 1965 die Erweiterung der Halle in Richtung Westen. Die Sitzmöglichkeiten wurden erweitert, eine Küche mit Speiseraum und die kleine Theke neu gebaut. Als Vorsitzender stimmte er der Anregung zu, ab 1965 in Grönebach einen Seniorentag durchzuführen, dessen Hauptfinanzierung sich der Schützen- und Sportverein im Wechsel teilen.
Die Festfreude am Schützenfest 1956 wurde durch handgreifliche Auseinandersetzungen getrübt und führte zum Ausschluss von drei Vereinsmitgliedern. In der Jahreshauptversammlung 1967 stellte er sich nicht mehr zur Wahl.

 
 
 

Lambert Stahlschmidt (Ornes) 1967 – 1982

In der Generalversammlung am 8. Januar 1967 im Gasthof Josef Stahlschmidt (Kießels) wurde Lambert Stahlschmidt zum Vorsitzenden und Hauptmann gewählt. Dieses Amt führte er mit großer Einsatzbereitschaft  bis zum Januar 1982 aus. Krankheitsbedingt stellte er sich nicht mehr zu Wahl.
In seiner Amtszeit wurde 1970 die vereinseigene Schützenhalle an die damals noch selbstständige Gemeinde Grönebach übergeben. Diese mit Mehrheit in der Versammlung am 7. Juni 1969 getroffene Entscheidung führte im Vorfeld zu heftigen Diskussionen. Vor allem die älteren Vereinsmitglieder hatten für die Abgabe der Vereins-Immobilie kein Verständnis. Im Nachhinein ist diese Entscheidung als gut und weitsichtig einzustufen, weil der Schützenverein nach der Übergabe einen größeren finanziellen Spielraum erhielt.
Im Hinblick auf das 100 jährige Vereinsjubiläum im Jahre 1987 setzte sich Lambert Stahlschmidt für die Innen- und Außenrenovierung der Halle ein, die sich von 1980 an in mehrern Abschnitten hinzog. Die Theken wurden erneuert und die Schankräume verfliest. Die Küche und der Speiseraum erfuhren eine Generalüberholung. Die Sitzfläche im nördlichen Anbau von 1965 wurde angehoben. Die Halle erhielt innen und außen eine Fachwerkverblendung, die optisch der alten sauerländer Bauweise entspricht. Erstmals wurde eine Beschallungsanlage installiert. Weil das Grundstück vor der Halle durch die mittige Auffahrt von der Ortsdurchfahrt aus geteilt wurde, mangelte es an einem nutzbaren Hallenvorplatz. Lambert Stahlschmidt unterstützte den Vorschlag des Ortsvorstehers, die Auffahrt an die nördliche Grundstücksfläche zu verlegen, so das nach erfolgter Pflasterung jetzt eine größere Fläche zur Verfügung steht.
Ein besonderes Anliegen war für ihn der erforderlich gewordene Bau des neuen Ehrenmals in der Dorfmitte, für den er sich tatkräftig einsetzte. Leider konnte er krankheitsbedingt an der Einweihung am Schützenfestsonntag, 22. Juni 1980, nicht teilnehmen.

 
 
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Lambert Stahlschmidt (Ornes)
 
 
 
 
 
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Heinrich Eickler Borgmanns

Heinrich Eickler Borgmanns (1982 – 1987)

Heinrich Eickler war ein Mann, der sich in vielfältiger Weise für die Interessen des Dorfes und besonders für die Belange des Schützenvereins eingesetzt hat. Bei der kommunalen Neugliederung 1975 war er von 1965 an der letzte Bürgermeister der bis dahin selbstständigen Gemeinde Grönebach. Nach dem krankheitsbedingtem Rücktritt seines Vorgängers leitete er die Vereinsgeschicke von Januar 1982 bis Januar 1987. Er stammte aus einer Familie, die sich dem Schützenverein besonders verbunden fühlte, war doch sein Vater, August Eickler als Fahnenoffizier von 1934 bis 1949 im Vorstand des Vereins tätig. Heinrich Eickler stand dem Festausschuss vor, der das 100-jährige Vereinsjubiläum im Jahre 1987 vorbereitete. Auch er musste, wie sein Vorgänger, wegen seiner angegriffenen Gesundheit vorzeitig den Vereinsvorsitz niederlegen, Sein plötzlicher Tod im Mai 1987 verhinderte, das er das Jubelfest mitfeiern konnte. In seiner Amtszeit wurden für den Vorstand und die Offiziere einheitliche Uniformröcke angeschafft. Sowohl als Bürgermeister als auch als Vorsitzender war es ihm ein besonderes Anliegen, die Halle, die sich jetzt im Besitz der Gemeinde befand, weiter zu verbessern. So wurden unter seiner Leitung die bis dahin einfachen Toilettenanlagen modernisiert und eine Gasheizung installiert. Dadurch, dass die Dorfhalle jetzt geheizt werden konnte, war auch in den Wintermonaten eine Nutzung möglich.

 
 
 

Heribert Appelhans (Mertens / Neuhofs) 1987 - 2003

Nach seiner Wahl zum Vereinsvorsitzenden am 11. Januar 1987 im Gasthof Appelhans (Römers) war seine erste Amtshandlung ein trauriger Anlass, musste er doch bereits im Mai sein Vorgänger zu Grabe getragen werden.
Da er bereits in verantwortlicher Stelle 24 Jahre lang als Adjutant Vorstandserfahrung sammeln konnte, war es für ihn nicht schwierig, mit seinem Vorstand die letzten Vorbereitungen für das 100-jährige Vereinsjubiläum zu treffen. Das unter seiner Leitung durchgeführte Jubelfest war ein Höhepunkt in der bisherigen Vereinsgeschichte. Alle Schützenvereine und –bruderschaften aus dem Winterberger Stadtgebiet und dem Nachbarort Küstelberg nahmen mit großen Abordnungen am Jubiläumsfestzug teil. Auch konnte der Vorsitzende viel Prominenz aus der Bundes- und Landespolitik und aus den Reihen der Kommunalverantwortlichen begrüßen.
Mit großer persönlicher Einsatzbereitschaft hat Heribert Appelhans die seit 1980 durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen an der Dorfhalle im wahrsten Sinne des Wortes tatkräftig unterstützt. Rechtzeitig zum Vereinsjubiläum 1987 konnten noch die Türen und Fenster eingebaut werden. Auch bekam die Halle einen neuen Innen- und Außenanstrich. Unter seiner Regie richtete der Schützenverein St. Hubertus am 7. und 8. September 1991 das Stadtschützenfest sowie im März 1991, 1992 und 1999 die Stadtverbandsversammlungen der Schützen aus.
Eine besondere Freude war es, dass sein Sohn Guido beim Stadtschützenfest in Altenfeld im September 1997 als bisher einziger Grönebacher die Würde des Stadtschützenkönigs erringen konnte.
Beim Dorfjubiläum „750 Jahre Grönebach“ im Jahre 2000 beteiligte sich der Schützenverein mit mehreren Programmpunkten.
Nach 16 Jahren als Vorsitzender und Hauptmann stellte sich Heribert Appelhans in der Versammlung am 8. November 2003 im Gasthof Appelhans (Römers) nicht mehr zur Wahl. Wegen seiner Verdienste wurde er spontan zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Über 40 Jahre hat er dem Verein an verantwortlicher Stelle gedient. Neben vielen Ehrungen und Auszeichnungen für diese außergewöhnliche Einsatzbereitschaft zeichnete ihn die Europäische Gemeinschaft historischer Schützen beim Schützenfest 2003 mit dem EGS-Kreuz in Silber aus. Als Anerkennung seiner vielfältigen Leistungen ehrte ihn auch die Stadt Winterberg , indem sie ihm im Oktober 2003 die Ehrenmedaille der Stadt verlieh.
Auch heute noch setzt sich Heribert Appelhans in vorbildlicher Weise bei Arbeiten an der Vogelstange, in und an der Halle oder der Außenanlagen ein.

 
 
Heribert Appelhans (Mertens / Neuhofs) zoom
Heribert Appelhans (Mertens / Neuhofs)
 
 
 
 
 
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Georg Padberg (Sonnenhangs)

Georg Padberg (Sonnenhangs) 2003 bis heute

Als stellvertretender Hauptmann gehörte Georg Padberg bereits seit dem 20. Januar 1982 dem Schützenvorstand an, bevor er zum elften Vorsitzenden des Schützenvereins St. Hubertus Grönebach im Gasthof Appelhans (Römers) gewählt wurde. Vom bisherigen Vorsitzenden Heribert Appelhans zu Georg Padberg war es ein harmonischer Übergang. Obwohl die Wahl ein Generationswechsel bedeutete, wurde die bisherige Arbeit kontinuierlich fortgeführt.
Schwerpunkte seiner Tätigkeiten waren die baulichen Verbesserungen an der Halle. Mit finanzieller Unterstützung der Stadt Winterberg und vor allem eines beispiellosen Arbeitseinsatzes der Vorstandsmitglieder konnte 2004 das Hallendach erneuert werden. Weitere Bau- und Modernisierungsarbeiten, auch im Hinblick auf das im Jahr 2012 anstehende 125-jährige Vereinsjubiläum.
Dies waren:

  • Die komplette Umgestaltung der großen Theke im Jahre 2007
  • In 2008 wurde ein Schindeldach über der großen Theke angebracht
  • Die Erneuerung der kleinen Theke mit Schindeldach erfolgte in 2010
  •  Im Jahre 2011 erfolgte die Renovierung der Küche und des Speiseraums
  •  Ebenfalls in 2011 erhielt die Dorfhalle einen neuen Außenanstrich sowie in 2012 einen neuen Innenanstrich

Die Planung und Gestaltung des 125-jährigen Jubiläumsfest waren weitere Schwerpunkte des Hauptmanns und Vorsitzenden. Auf Vorschlag von Georg Padberg wurde für dieses Ereignis ein Ausschuss gebildet, der die Geschichte des Schützenvereins St. Hubertus aufarbeitete. Dieses Gremium tagte unter seinem Vorsitz.
Das unter seiner Leitung durchgeführte Jubelfest im Jahr 2012 war ein weiterer Höhepunkt in der bisherigen Vereinsgeschichte. Alle Schützenvereine und –bruderschaften aus dem Winterberger Stadtgebiet nahmen mit großen Abordnungen am Jubiläumsfestzug teil. Auch konnte der Vorsitzende viel Prominenz begrüßen.
Weiter wurde Georg Padberg auf diesem Jubelfest mit dem Ehrenschild des Kreisschützenbund Brilon ausgezeichnet.

Im August 2016 wurde Georg Padberg in den Ritterorden des Heiligen Sebastian von Europa durch einen „Ritterschlag“ aufgenommen. Der Ritterorden ist eine Gemeinschaft, die unter dem Leitspruch „PRO DEO EUROPAE CHRISTIANI UNITATE PRI VITA“ für die friedliche Entwicklung eines vereinten und christlichen Europas eintritt. Seine religiösen Ansätze begründet der Ritterorden in der jahrhundertealten Tradition des Schützenwesens in Europa. Er bezieht sich auf die Wahrung und Weiterentwicklung der christlichen Tugenden und möchte das christliche Element des Schützenwesens wahren, stärken und prägen.

 
Grönebach Wappen